Schlosshotel Groß Potrems
Das Hotel liegt etwa 6 km vom Autobahnkreuz Rostock (A19/A20) entfernt. Der Strand in Warnemünde ist in rund 30 Autominuten erreichbar, das Zentrum Rostocks in etwa 25 Minuten.
Geschichte
- 1373 — Erste urkundliche Erwähnung des Ortes.
- 14. Jh. – 1669 — Familie von Bülow als Eigentümer nachweislich.
- 1804 — Friedrich August von Gadow erwirbt das Lehnsgut Groß Potrems mit Wendorf.
- 1945 — Enteignung der Familie von Gadow im Zuge der Bodenreform.
- bis 1989 — Das Schloss diente als Flüchtlingsunterkunft, Schule und Gemeindehaus — mit zunehmendem Verfall.
- 1991 — Westberliner Kaufmann Opel erwirbt das Areal, lässt das Gebäudeensemble weitgehend wiederherstellen und eröffnet das Schlosshotel. Nach seinem Tod 2007 führt seine Witwe den Betrieb weiter.
- 2013 — Hotelier Bochon übernimmt das Objekt, scheitert wirtschaftlich; das verwahrloste Schloss fällt an die Witwe zurück.
- 10. Juli 2017 — Brand: Der gesamte Dachstuhl brennt.
- Juli 2018 — Übernahme durch die Ostsee Möwe Service GmbH — Beginn des Wiederaufbaus.
- Mai 2019 — Das „Lange Haus" wird nach Umbau und Dachausbau als Monteurunterkunft in Betrieb genommen.
Das Ensemble
Auf dem ca. 6 ha großen Areal stehen drei Gebäude: Im Zentrum das dreigeschossige Schloss mit dem imposanten Rittersaal. Rechtsseitig das zweigeschossige „Lange Haus" mit dahinterliegendem See, auf der linken Seite die zweigeschossige ehemalige Remise.
- Über 20 komfortable Appartements
- Viele mit Pantry für Eigenversorgung
- Ausreichend Parkplätze
- Ca. 3 Hektar großer Schlosspark
Der Schlosspark
Der ca. 4 ha große Park wurde um 1850 vom Schweriner Hofgärtner Theodor Klett angelegt und steht unter Denkmalschutz. Im östlichen Teil befindet sich der ehemalige Familienfriedhof der von Gadows. Seit 2018 ist der Park nach umfangreichen Aufräumungsarbeiten wieder öffentlich zugänglich.
Buch zur Geschichte des Gutes
Dr. Andreas von Gadow — der letzte in Groß Potrems geborene Gadow — hat 2020 ein ausgesprochen arbeitsintensives Werk veröffentlicht: „Ein Beitrag zur Geschichte des Gutes Groß Potrems bei Laage in Mecklenburg aus gadowscher Zeit (1864–1945)". Exemplare sind dauerhaft im Rittersaal ausgestellt und werden ohne Aufschlag weitergegeben. Dr. Andreas von Gadow verstarb am 8. Januar 2023 in Bonn. Die freundliche Verbindung zur Familie von Gadow besteht weiterhin.